Das integrierte Umwelt-Energie-Wirtschaft-Modell
Das Modell "e3.at" bildet die österreichische
Volkswirtschaft in allen wesentlichen Aspekten ab und zeigt ihre Wechselwirkungen
mit dem Energiesystem und der Umwelt auf. Dadurch wird es möglich,
neben der Berechnung des Energieverbrauchs und der CO2-Belastungen auch
die Auswirkungen auf Wirtschaftswachstum und Beschäftigung zu analysieren.
Das gesamte Modellsystem beinhaltet zum jetzigen Zeitpunkt
ein Wirtschafts-, ein Energie- und ein Materialmodell.
- Das Wirtschaftsmodell umfasst ein Input-Output-Modell (zur
Erklärung der Wechsel-wirkungen zwischen den einzelnen Wirtschaftszweigen),
die Darstellung des Kontensystems der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnungen
(zur Abbildung der Einkommensentstehung,
-verteilung und -verwendung der privaten Haushalte, des Staats und der
Unternehmen) und den Arbeitsmarkt.
- Das Materialmodell ordnet die inländischen und importierten
Material-inputs den extrahierenden bzw. importierenden Wirtschaftssektoren
zu und unterscheidet zwölf verschiedene Materialkategorien.
- Das Energiemodell beschreibt den Zusammenhang zwischen
ökonomischer Entwicklung, Energieeinsatz und CO2-Emissionen. Es
umfasst den Primärenergieverbrauch, die Energieumwandlung und den
Endenergieverbrauch. Es ist in 21 Wirtschaftsbereiche gegliedert und
unterscheidet 17 verschiedene Energieträger gemäß der
Energiebilanz der Statistik Austria.
- Außerdem umfasst das Modell "e3.at" ein
Außenhandels-modul, welches das österreichische Wirtschaftssystem
in Form eines "Soft Links" mit dem Weltmodell GINFORS verbindet.
Alle Modellteile sind konsistent miteinander verbunden,
wodurch die Interaktionen zwischen den Modellkomponenten berücksichtigt
werden können.
Download:
Dokumentation
des Modells "e3.at" (pdf) (Modellversion e3.at_09,
März 2010)
Fact
Sheet zu e3.at (Kurzinformation)