Feasible Futures

Feasible Futures for the Common Good -
Energiewende in Zeiten steigender Ressourcenknappheit

Der Übergang in ein Energiesystem, das auf erneuerbaren Energiequellen basiert, benötigt nicht-erneuerbare Rohstoffe (fossile Energieträger, Metalle), die in den nächsten Jahren bzw. Jahrzehnten knapp werden könnten. Diese Knappheiten könnten die Energiewende hin zu erneuerbaren Quellen bremsen. Da derartige Knappheiten auch die wirtschaftliche Konjunktur dämpfen, könnte die Energiewende weiter aufgrund von sinkender Investitionsbereitschaft gebremst werden.

Das Projekt “Feasible Futures” untersucht:
1) Physische Anforderungen von erneuerbaren Energiesystemen
2) Wahrscheinliche (geologisch und geopolitisch bedingte) Verfügbarkeit von Schlüsselressourcen
3) den Effekt möglicher Ressourcenknappheiten auf die Energiewende in Österreich und global
4) Risiken und Machbarkeit von energiepolitischen Strategien angesichts möglicher Verknappungen (für Österreich und die EU)

Innerhalb dieses Rahmens werden Energiewendeszenarien analysiert. Schließlich werden Politikempfehlungen mit einem Fokus auf makroökonomische Rahmenbedingungen und innovative sozioökonomische Regulierungsansätze diskutiert.

Geplante Hauptergebnisse:
•    Einschätzung der Verfügbarkeit wesentlicher Schlüsselressourcen (Metalle, fossile Energieträger) bis 2050
•    Übersicht Ressourcenbedarf der wesentlichen Energietechnologien, die erneuerbare Energiequellen nutzen
•    Sektorale Bedarfsprofile für Schlüsselressourcen (Metalle) bis 2050
•    Volkswirtschaftliches Modell der Auswirkungen von Ressourcenverknappungen
•    Politische Handlungsempfehlungen

Hier gelangen Sie zur Webseite des Projekts.

Kontakt:
Martin Bruckner
Christine Polzin
Lisa Bohunovsky

Auftraggeber:
Der Klima- und Energiefonds der Bundesregierung

Projektdauer:

Februar 2010 – Jänner 2013

Projektpartner:
EB&P Umweltbüro GmbH, energieautark consulting gmbh, Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung mbH (GWS), Ludwig BölkowSystemtechnik GmbH, SERI Nachhaltigkeitsforschungs und kommunikations GmbH, University Klagenfurt, IFF, Institute of Social Ecology, Dr. Peter Fleissner